Mittwoch, 24. Januar 2018

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Die Musikredaktion hat gewählt


Sigrid: Strangers

Wenn die Pop-Experten der BBC jedes Jahr die Gewinner ihres "Sound of…"-Wettbewerbs küren, kann man davon ausgehen, dass die dann auch zu Stars werden. Namen wie 50 Cent, Adele, Ellie Goulding, Jessie J, Haim oder Sam Smith sprechen da wohl für sich.


Sigrid [Quelle: Universal Music]

Die junge Norwegerin Sigrid.

And the Winner is…Sigrid? Genau, das erst 22-jährige Talent aus Norwegen kennt bislang nämlich kaum jemand. Schließlich hat sie ja gerade einmal zwei Singles veröffentlicht. Also schon etwas ganz Besonderes, wenn sie locker die bekanntere Konkurrenz wie Alma oder Tom Walker aus dem Rennen kickt. Nordischer Charme mit großer Stimme, fette Pop-Grooves und ein herrlicher Refrain, so hören sich Siegerinnen an.


 

Nano: Hold On

Wo wir gerade bei Siegertypen sind: Nano?  Wäre es nach den schwedischen TV-Zuschauern gegangen, hätte Nano mit "Hold On" das Siegerticket beim Eurovision Song Contest (ESC) gelöst.  Aber die internationalen Jurys entschieden sich anders. Weil sich Qualität aber auch so durchzubeißen weiß, entwickelte sich der bärige Nano mit der großen Stimme auch so zum Radiohit.


Nano [Quelle: Warner Music]

Nano

Er erzählt die Geschichte seines Lebens, von seiner Kindheit im Heim und bei einer Pflegefamilie, wie er kriminell wurde und als echte Kämpfernatur doch noch den richtigen Weg fand. Ganz großes Kino!



 

James Hype feat. Kelli-Leigh: More Than Friends

Vorsicht, nicht verunsichern lassen: "More Than Friends" ist zwar die neue Dschungelcamp-Hymne, aber trotzdem gut. Nicht geringen Anteil daran hat aber auch En Vogues Klassiker "Don’t Let Go" aus den 90ern, dessen Groove DJ James Hype noch mal ordentlich gepimpt hat.


James Hype Covermotiv More Than Friends [Quelle: Warner Music]

James Hype

Der Liverpooler hat dafür die Londonerin Kelli-Leigh ans Mikro geholt, die schon Tracks von Duke Dumont oder Second City veredelte. Herausgekommen ist dabei ein schneller Dance-Track über die gute alte "Vom Freund zum Lover"-Geschichte, der von der Nordsee bis Ibiza alles platt macht.


 

Luis Fonsi & Demi Lovato: Echame La Culpa

Luis Fonsi ft. Demi Lovato [Quelle: Universal Music]

Luis Fonsi ft. Demi Lovato

Natürlich geht auch Glühwein, aber sich heiße Gedanken machen, hilft noch viel besser gegen das feucht-kalte Winterwetter. Luis Fonsi und Demi Lovato sorgen jedenfalls mit ihrem karibischen Sound für mächtig Urlaubsstimmung. Fonsi hat ja mit "Despacito" sowieso den Sommer-Kracher des letzten Jahres geliefert, nun beichtet er Latino-Superstar Demi Lovato seine Verfehlungen. Und das ist nicht etwa tränenreich sondern schweißtreibend!


 

Miriam Bryant: Rocket

Miriam Bryant [Quelle: Warner Music, Beata Holmgren]

Miriam Bryant

Apropos Urlaub: Falls ihr in den letzten Monaten zufällig in Schweden wart, dann gab es kein Entkommen vor dieser Chart-"Rocket". Miriam Bryant hat in ihrer Heimat nämlich einen dicken Sommerhit damit hingelegt. Im Land der Elche und Billy-Regale toppt sie schon seit ein paar Jahren die Hitlisten und sammelte 200 Millionen Streams, nun sind wir dran. "'Rocket‘ handelt von einer Beziehung, der ich schließlich mit Raketengeschwindigkeit den Rücken zugedreht habe. Es geht um einen Psycho, den ich gedatet habe", erzählt die 26-Jährige aus Göteborg. "Ich habe sechs Monate lang mit ihm Schluss gemacht, aber nie so wirklich. Dann fuhren wir nach Griechenland, wo wir 'Rocket' und zwei andere Songs schrieben – und als ich zurückkam, beendete ich das alles endlich. Es ist also ein Breakup-Song, der schon vor dem Breakup geschrieben wurde."


 

The Script: Arms Open

The Script [Quelle: SonyMusic, Kevin Westenburg]

The Script

Ist das wirklich schon zehn Jahre her, seit The Script ihre Erfolgsgeschichte begannen? Gleich mit dem Debüt waren sie damals in der irischen Heimat und in Großbritannien an Platz eins der Charts gegangen und das klappte auch mit jedem Nachfolger. "Arms Open" ist wohl der schönste Song ihres letzten Albums. Der Titel sagt ja eigentlich schon alles: "Ich kann die Schmerzen nicht wegmachen, Gesagtes nicht ungesagt machen und die Zeit nicht zurückdrehen", singt Danny. Aber er breitet die Arme weit aus, um zu trösten. Was einfach wie ein Lovesong klingt, bekommt übrigens im Video eine ganz andere Wendung: häusliche Gewalt und die Suche nach Trost.


 
 

MAX feat. gnash: Lights Down Low

Max - Albumcover [Quelle: Sony Music]

Max - Albumcover

Der Jahresanfang ist ja so ein bisschen die Zeit, zurück und gleichzeitig nach vorne zu blicken. Wer zurück schaut, der wird sich möglicherweise ärgern, dass er Ende 2016 irgendwie das feine "Hell's Kitchen Angel"-Album von US-Sänger MAX verpasst hat, aus dem nun die Single "Lights down low" die US- Chart erobert. Wer nach vorne blickt, der wird sich freuen, dass der Track nun auch hierzulande veröffentlicht wurde. Maxwell George Schneider hat sich dafür mit Rapper gnash zusammengetan. Und hat die gefühlvolle Ballade seiner Frau gewidmet, die gerade seinen Heiratsantrag zugestimmt hat: Im Clip blicken wir von der Zimmerdecke aus in die diversen Lebensphasen eines Paares in ihrer Wohnung. MAXs  Demnächst-Ehefrau Emily spielt tatsächlich auch darin mit.


 
 

Gloria: Narben

Gloria [Quelle: Grönland Records, Marco Sensche]

Gloria

Klaas Heufer-Umlauf und Mark Tavassol schauen ja demnächst mal wieder live in Bremen vorbei, vorher machen sie noch mit einem der besten Songs ihres Albums ordentlich Lust aufs Konzert. Fetziger Gitarrenbeat mit Retro-Keyboard und der rauen Stimme von Klaas sorgten schon für eines der Highlights beim Bremen Vier-Wohnzimmerkonzert. Wunderschön.



 
 

Craig David feat. Bastille: I know you

Craig David [Quelle: Sony Music]

Craig Davig

Kurz bevor der britische Superstar Craig David sein neues Album "The Time Is Now" veröffentlicht, lässt er schon mal ein Highlight daraus hören. Die ungewöhnliche Zusammenarbeit mit Bastille erklärt er so: "Ich bin schon seit einiger Zeit Fan und wir haben eigentlich nur auf den richtigen Moment gewartet. Dans Stimme auf einem solchen Song zu hören, ist für mich ein ganz besonderes Ding - wenn wir damit auftreten, wird es so richtig abgehen." Solange braucht ihr aber gar nicht zu warten, denn der clevere R'n'B-Track mit dem typischen Pop-Appeal von Bastille klingt auch im Radio ziemlich mitreißend.


  
 

 Liam Payne & Rita Ora: For You

Liam Payne [Quelle: Universal Music, Austin Hargraves]

Liam Payne

Alles was ihr wissen müsst: das ist der Titelsong des neuen "Fifty Shades"-Films. Genau, das hört man natürlich auch. Der Ex-One-Direction-Frontmann Liam Payne und Groove-Göttin Rita Ora lassen's erst ganz gefühlvoll angehen und explodieren dann in überschwenglicher Fröhlichkeit. Die Fans der beiden Brit-Stars wurden davon so raunchy,  dass der Track direkt an die Spitze der deutschen iTunes-Charts schoss. Liam schwärmte auf Instagram von seiner Kollegin: "Die Aufnahmen waren einfach magisch. Es ist ein wunderschöner Song, Rita ist unglaublich."


 
 

Mallrat: Better

Mallrat [Quelle: Sean Pyke]

Mallrat

Nichts gegen Winter, ist ja schön kuschelig zuhause. Wer aber doch ein bisschen die Sommerabende vermisst, der wird beim Video zu "Better" ins Träumen kommen. Die 19-jährige Shoppingmall-Abhängerin Mallrat heißt eigentlich Grace Shaw und ist jetzt schon einer der großen Pop-Hoffnungen ihrer Heimat Australien. In dem fluffig-leichten Pop-Track mit Folk-Appeal träumt sie voller Melancholie der warmen Jahreszeit hinterher: "Everyone’s alive, so everything’s alright / But maybe when the summer ends, I’ll drift away from all my friends." Naja, die Tage werden ja schon langsam wieder länger.


 




 


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